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Infinera schließt Standort Berlin – 400 Mitarbeiter betroffen

Der US-Konzern Infinera schließt sein Berliner Werk. Für die Mitarbeiter wird es Abfindungen und eine Transfergesellschaft geben.

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Gewerkschaftsprotest vor dem Berliner Infinera-Werk.

(Bild: Simon Sternheimer / IG Metall)

Der Netzwerkhersteller Infinera gibt sein Berliner Werk mit rund 400 Beschäftigten auf. Der US-Konzern schließe zum 30. September dieses Jahres seinen Standort in der Hauptstadt, teilte die Gewerkschaft IG Metall am Mittwoch mit. Der Münchner Rechtsanwalt Burkard Göpfert als Verhandlungsführer des Infinera-Managements bestätigte gegenüber der dpa, dass es sich mit dem Betriebsrat geeinigt habe, den Standort Ende September zu schließen. Zu Einzelheiten des Abschlusses machte er keine Angaben.

Laut IG Metall einigten sich Betriebsrat und Arbeitgeberseite auf Abfindungen für die Arbeitnehmer und die Finanzierung einer Transfergesellschaft über insgesamt 24,5 Millionen Euro. Je nach Alter könnten die Beschäftigten für bis zu zwölf Monate in die Gesellschaft wechseln.

Infinera stellt bislang in Berlin-Spandau optische Übertragungssysteme für schnelle Datenleitungen her, etwa auch für den Mobilfunkstandard 5G. Der Standort gehörte bis zum vergangenen September zu Coriant und davor zu Siemens. Der US-Konzern Infinera übernahm Coriant zum 1. Oktober 2018. (anw)