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Informatik-Biber für Schulklassen startet

Am 5. November beginnt die nächste Auflage des Anfänger-Formats der Bundesweiten Informatikwettbewerbe. Teilnehmenden Schulklassen winken kleine Sachpreise.

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Informatik-Biber für Schulklassen startet

(Bild: Bundeswettbewerbe Informatik)

Schulklassen können sich vom 5. bis zum 16. November wieder im "Informatik-Biber" der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) messen. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen 3 bis 13 und soll das strukturierte und logische Denken fördern. Für die Teilnahme sind keine Informatik-Vorkenntnisse erforderlich.

Teilnahmeberechtigt sind Schulen aus Deutschland sowie deutsche Schulen im Ausland; die Anmeldung erfolgt durch die Lehrer über die Webpräsenz des Informatik-Bibers. Die Aufgaben bearbeiten die Klassen an einem beliebigen Tag im Wettbewerbszeitraum über das Internet.

"Wer findet das vermisste selbstfahrende Auto? Wie sieht die Zimmerverteilung beim Ausflug der 'Hacking Girls' aus? Wie muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Mit welcher Linie startet Johannes in Biberstadt zu seiner Fahrt in den Zoo? Und welches Eishörnchen stammt nicht aus der Eisdiele 'Al Goritmo'?" Aus mehr als 20 Ländern von China bis Südafrika stammen die 39 Aufgabenstellungen für den Informatik-Biber, die die Organisatoren in ihrer per Mail verschickten Pressemitteilung andeuten.

Im vergangenen Jahr stellten sich über 340.000 Teilnehmer ähnlichen, altersgerecht konzipierten Knobeleien – darunter Schüler von deutschen Schulen an Orten wie Mountain View (USA), Lissabon (Portugal), Oslo (Norwegen), Hongkong (China) oder Accra (Ghana). Aufgaben und Bearbeitungszeiten sind altersgerecht differenziert: Ab Klasse 7 müssen die Schüler 15 Aufgaben in 40 Minuten bearbeiten.

In der Primarstufe ist der Umfang etwas geringer. Die Klassen 5 und 6 bekommen 35 Minuten für 12 Aufgaben; Grundschüler 30 Minuten für 9 Aufgaben. Die Themen seien "unterhaltsam und aktuell, die Bearbeitung vielfach interaktiv", so die Veranstalter. Die Teilnehmer sehen demnach meist sofort, wie ihre Ideen die Lösung beeinflussen. Wer möchte, kann sich anhand der Aufgaben der Jahre 2007 bis 2017, einem "Schnupper-Biber" sowie einer "Biber-App" einen Eindruck vom Informatik-Biber verschaffen und schon ein wenig üben.

Preise und Ziele

Alle teilnehmenden Schüler und Schulen sowie die betreuenden Lehrkräfte erhalten eine Urkunde. Die Sieger dürfen sich über kleine Sachpreise freuen. Die BWINF zeichnen außerdem besonders aktive Schulen aus.

Mit dem Informatik-Biber wollen die Veranstalter "das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülern, als auch bei den Schulen selbst stärken,“ so Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der BWINF. Ziel sei es, durch die Ausgestaltung als Breitenwettbewerb die Auseinandersetzung mit dem Fach bei möglichst vielen Schülern, Lehrern und Eltern zu stärken – auch, um möglichst aktiv an der digitalen Gesellschaft teilnehmen zu können.

Zugleich erhoffen sich die BWINF, dass Begabungen entdeckt und gefördert werden; so wie es beispielsweise bei den deutschen Teilnehmern an der Internationalen Informatik-Olympiade 2018 in Japan oder den Qualifikanten für die Endrunde des 36. Bundeswettbewerbs Informatik 2017/18 der Fall war. Aktuell ist noch die Teilnahme am 37. Bundeswettbewerb möglich. (mon)