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Informatikunterricht soll Interesse an IT-Berufen fördern

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Informatikunterricht weckt einer aktuellen Studie zufolge das Interesse von Jugendlichen an IT-Berufen. Bisher bekämen aber nur rund die Hälfte aller 14- bis 25-Jährigen in Deutschland Unterricht in diesem Fach, teilte der Branchenverband Bitkom mit. Bislang gehöre die Informatik nur in drei Bundesländern zu den Pflichtfächern an Oberschulen. Viele Jugendliche hätten großes Interesse an Berufen der Informationstechnik (IT), setzten es aber zu selten in eine entsprechende Ausbildung um. Die Branche biete auch in schwierigen Zeiten gute Berufschancen, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Umfrage, die der Verband beim Marktforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben hatte. Danach hätten 39 Prozent der befragten Jugendlichen großes oder sehr großes Interesse an Berufen, die mit Informations- und Kommunikationstechnologie zu tun haben. Dagegen strebten nur 11 Prozent der Abiturienten ein Studium der Informatik, Elektrotechnik oder Mathematik an, eine solche Ausbildung wollten sogar nur 6 Prozent der befragten Schüler und Schülerinnen machen.

Die IT-Industrie hat den Angaben zufolge bei 59 Prozent der Jugendlichen einen guten Ruf. Berufe in dieser Branche werden als interessant (72 Prozent) und zukunftssicher (81 Prozent) angesehen. Der Verband will derzeit mit einer neuen Initiative "Erlebe IT" Fachkräfte aus der Industrie in die Schulen vermitteln. (dpa) / (jk)