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Informationen zur Canon EOS 5D aufgetaucht

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Im Internet sind erneut Informationen zu Canons neuer digitaler Spiegelreflexkamera EOS 5D aufgetaucht, die dieses Mal recht plausibel erscheinen. Danach will Canon die Kamera am 23. August offiziell vorstellen, der Preis soll 3500 Euro betragen.

Die neue Kamera verwendet einen Sensor mit 12,8 Megapixeln, der wie bei der 1Ds-Reihe das volle 35mm-Kleinbild-Format von rund 36 mm× 24 mm ausnutzt. Damit fällt die leidige Bildwinkelverkleinerung (auch als Brennweitenverlängerung bekannt) und die damit einhergehende Erhöhung der Schärfentiefe bei gleichem Bildwinkel weg. Auch das Sucherbild dürfte bei dieser Kamera endlich wieder angenehm groß wie zu Zeiten der Analogfotografie erscheinen.

Das Gehäuse ist etwas größer als das der 20d und ebenfalls aus einer Magnesium-Legierung. Gegenüber der 1D-Reihe fehlt der eingebaute Hochformatgriff und ein Staub- und Spritzwasserschutz, dafür wartet endlich auch Canon bei der 5D mit einem großen 2,5"-LC-Display mit 230.000 Pixeln auf. Das Sucherbild erscheint wegen des Vollformatsensors nur 0,71-fach vergrößert, das Bild kann bis zu einem Abstand von 20 mm vor dem Okular vom Auge voll erfasst werden. Der Sucher deckt allerdings nur etwa 96 Prozent der Bildfläche ab.

Die sonstigen Eigenschaften ähneln denen der 20D: Ein 9-Punkt-Autofokus, 1/8000s minimale Belichtungszeit, E-TTL-II-Blitzsteuerung mit der kürzesten Synchronzeit von 1/200s, USB-2.0-Hispeed, ISO-Einstellungen von 100 bis 1600, nach unten und oben erweiterbar bis 50 respektive 3200. Die Kamera nimmt bei drei Bildern pro Sekunde maximal 60 JPEG- oder 17 RAW-Bilder am Stück auf. Neu gegenüber der 20D ist ein zentraler Spotmesskreis, der 3,5 Prozent des Bildfelds abdeckt. Die Kamera zeigt jetzt auch nach Farben getrennte RGB-Histogramme an. Sie besitzt im Unterschied zur 20D keinen eingebauten Blitz mehr, allerdings taucht in der Broschüre das neue Blitzgerät 430EX auf. (mhe)

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