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Informations- und Kommunikationstechnik: Deutscher Außenhandel wächst um 7 Prozent

Deutsche Unternehmen exportierten im vergangenen Jahr ITK-Waren im Wert von 38,1 Milliarden Euro.

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Informations- und Kommunikationstechnik: Deutscher Außenhandel wächst um 7 Prozent

(Bild: dpa)

Das Exportvolumen deutscher Unternehmen mit Geräten und Ausrüstung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Unterhaltungselektronik betrug 2017 rund 38,1 Milliarden Euro. Das sind 7 Prozent mehr als gegenüber dem Vorjahr. Die Importe ausländischer ITK-Waren wuchsen um 9 Prozent auf 63,6 Milliarden Euro, geht aus einer Mitteilung des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Der Export deutscher IT-Hardware legte demnach um 19 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Die Ausfuhr von Unterhaltungselektronik wuchs um 6 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Rückläufig entwickelte sich der Export von TK-Produkten, und zwar mit einem Minus von 5 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro. Die Einfuhr von IT legte um 13 Prozent auf 30,4 Milliarden Euro zu, bei Unterhaltungselektronik betrug das Plus 9 Prozent (10,1 Milliarden Euro) und bei TK-Waren 3 Prozent (23,1 Milliarden Euro).

Wichtigster Exportmarkt ist Polen mit einem Zuwachs um 23 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Dahinter folgen Frankreich (3,2 Milliarden Euro, plus 9 Prozent) und die Tschechische Republik (3,1 Milliarden Euro, plus 35 Prozent). Auch die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich legten um 9 Prozent zu und stiegen auf 3,0 Milliarden Euro.

Bei den Importen steht China mit weitem Abstand an der Spitze. 2017 wurden von dort Waren im Wert von 29,9 Milliarden Euro eingeführt. Das entspricht einem Anstieg von 9 Prozent. Es folgen die Tschechische Republik (3,7 Milliarden, plus 22 Prozent) und die Niederlande (3,4 Milliarden, minus 8 Prozent). Den bei weitem größten Zuwachs unter den Top-10-Importländern verzeichnet Südkorea mit einem Plus von 156 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. (anw)

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