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Informationsflut nimmt dramatisch zu

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Im vergangenen Jahr wurden fünf Exabyte oder fünf Millionen Terabyte an Informationen gespeichert. Bei einer Weltbevölkerung von 6,3 Milliarden Menschen entfallen auf jeden Erdbewohner etwa 800 Megabyte an neuen Daten. Dies berichtet die Tageszeitung San Jose Mercury News in Berufung auf die Studie "How much Information? 2003" der University of Berkeley. Im ersten Bericht im Jahr 2000 waren es gerade einmal etwa 1,5 Exabyte neuer Information oder 250 Megabyte pro Erdbewohner und Jahr.

18 Exabyte Informationsdatenvolumen wurden im vergangenen Jahr elektronisch ausgetauscht, 98 Prozent davon über die Telefonnetzwerke. 90 Prozent der neuen Information sind auf magnetischen Medien gespeichert worden, sieben Prozent auf Filmen und nur ein Bruchteil auf Papier. Nordamerikaner nutzen etwa 12.000 Blätter Papier pro Person und Jahr, während Europäer nur auf 5000 im Schnitt kommen. Die USA produzieren insgesamt 40 Prozent der gespeicherten Informationen. (boi)

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