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Ingres wird Partner der Linux Kommunale

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Ingres tritt als neuer Partner der Linux Kommunale bei. Das Unternehmen ist damit nach MySQL und Oracle der dritte Datenbankspezialist in dem Verbund. Ziel der Kooperation ist es, die Ingres-Datenbanklösung auch in der öffentlichen Verwaltung zu einem breiteren Einsatz zu verhelfen. Ingres zählt zu den Ausstellern des inzwischen zehnten Deutschen Verwaltungskongresses. Unter dem Motto Effizienter Staat. Modernes Arbeiten in einer vernetzten Verwaltung startet die Veranstaltung morgen in Berlin.

Die Linux Kommunale enstand 2004 als gemeinsame Initiative von Novell und HP. Die Gruppe von inzwischen rund 40 Partnerunternehmen will ein komplettes Portfolio aus Fachanwendungen für die kommunale Verwaltung auf Linux-Basis bereitstellen. Auch bietet sie Finanzierungs-, Service- und Support-Dienstleistungen für Kommunen an.

Die relationale Datenbank Ingres steht seit 2006 unter der GPL. Ursprünglich aus dem akademischen Umfeld stammend, wurde sie von Computer Associates (CA) ausgebaut und um Enterprise-Features erweitert. CA stellte die Software unter eine eigene, an der Common Public License (CPL) angelehnte "trusted source"-Lizenz (CA-TOSL), die Nutzern das Recht zum kostenlosen Einsatz gewährt. Seit Ende 2005 wird die Datenbank von einer Beteiligungsgesellschaft in der neuen Firma Ingres weiterentwickelt.

Eine Partnerschaft zwischen Ingres und Business Objects kombiniert das quelloffene RDBMS mit der kommerziellen Business-Intelligence-Suite. Ingres zeigt das Angebot auf der Messe Business Objects Insight Europe 2007, die von heute bis Mittwoch in Berlin stattfindet. (akl)