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Innenminister will gegen Hackerangriffe aufrüsten

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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat vor der Münchner Sicherheitskonferenz dafür geworben, den Kampf gegen Hackerangriffe auf Regierungsstellen und Unternehmen auszuweiten. "Man muss sehen, dass unser ganzes Leben, ob Wirtschaft oder Daseinsvorsorge, von Netzen gesteuert ist. Und das erhöht natürlich auch die Anfälligkeit gegenüber Angriffen auf diese Netze", sagte der CSU-Politiker am heutigen Donnerstag im ARD-Morgenmagazin.

Friedrich im ARD-Morgenmagazin

(Bild: Screenshot)

Als Beispiele nannte Friedrich Stromversorgung, Kommunikationsnetze und Logistik. Er wolle alle Betreiber "zu einem gemeinsamen Sicherheitsniveau überreden". Friedrich sprach sich außerdem erneut für Meldepflichten bei erheblichen Angriffen auf ein System aus. "Nur dann sind unsere Cyber-Abwehrkräfte in der Lage, auch möglichst schnell ein Lagebild zu erstellen und auch Abwehrmaßnahmen auf den Weg zu bringen." International sei man sich allerdings noch nicht einig darüber, welche Rolle das Internet künftig spiele.

Vom 1. bis zum 3. Februar werden ein Dutzend Staats- und Regierungschefs sowie fast 70 Außen- und Verteidigungsminister in München erwartet. Sie wollen auf der Sicherheitskonferenz unter anderem über Krisenherde wie Mali, Syrien und den Iran diskutieren. (mho)