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Insolvenz abgewendet: Berliner Raumfahrt-Start-up verkauft

Das Berliner Raumfahrt-Start-up PTScientists ist verkauft worden. Über den Käufer und Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

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(Bild: NASA)

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PTScientists ist verkauft worden. Wer der Investor ist und wie hoch der Kaufpreis war, ist nicht bekannt gegeben worden. Das Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche übernimmt zum 1. September sämtliche Assets, also Kapitalanlagen. Die rund 60 Arbeitsplätze bleiben bestehen.

Das Berliner Mondlande-Start-up hatte im Juli vorläufig Insolvenz anmelden müssen. Grund waren ungeplante Verzögerungen bei der Werbung von weiteren Investoren und Fördergeldern. "Ich freue mich sehr, dass wir so schnell eine wirklich gute Lösung gefunden haben, die nicht nur den Fortbestand des Unternehmens und die Arbeitsplätze sichert, sondern auch ermöglicht, dass die Experten von PTScientists die europäische Mond-Mission weiter wie geplant vorantreiben können", erklärt Insolvenzverwalter Sascha Feies in einer Mitteilung.

PTScientists bezeichnet sich als New-Space-Unternehmen, das Raumfahrzeuge und Mond-Rover entwickelt. In Kooperationen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Europäischen Weltraumagentur ESA und der ArianeGroup erprobt das Unternehmen, wie Ressourcen auf dem Mond genutzt werden können. Es ist derzeit das einzige Unternehmen in Europa, das über ein Mondlandegerät im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium verfügt.

[UPDATE 03.09.2019 14 Uhr] Im Artikel hieß es zunächst PTScience statt PTScientists. (emw)