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Instagrammer können bald ihre Daten herunterladen

Auch die Facebook-Tochter Instagram soll ein Tool für den Datenexport bekommen. Die Nutzer können damit ihre Fotos, Videos und Nachrichten herunterladen. Einige Details sind aber noch offen.

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Instagram

(Bild: dpa, Rolf Vennenbernd)

Während die Facebook-Nutzer ihre persönlichen Daten seit Jahren herunterladen können, ist das bei der Tochterplattform Instagram nicht möglich. Das wird sich aber bald ändern, berichtet Techcrunch: Instagram baut derzeit ein Tool für den Datenexport. Damit erhalten Instagrammer die Möglichkeit, ihre Fotos, Videos und Nachrichten herunterzuladen, erklärte ein Sprecher von Instagram. Unklar ist aber noch, ob das Datenarchiv auch die Bildunterschriften, Kommentare, Likes und Metadaten enthält. Offen ist außerdem, ob Instagram die hochgeladenen Fotos in voller Auflösung herausrückt. Solche Details will Instagram "sehr bald" verraten.

Instagram macht es seinen Nutzern nicht leicht, ihre Inhalte zu exportieren. Es ist beispielsweise nicht möglich, veröffentlichte Fotos innerhalb der App herunterzuladen und damit ein Backup anzulegen. Für diese Aufgabe gibt es immerhin externe Tools wie InstaPort – eine App-interne Lösung dürfte den Nutzern aber besser gefallen. Mit der Export-Funktion entspricht Instagram der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai in Kraft tritt und den Nutzern ein "Recht auf Datenübertragbarkeit" einräumt. Facebooks Export-Funktion "Download Your Information" gibt es seit 2010. Im Jahr 2012 kaufte Facebook das Bildernetzwerk für 1 Milliarde US-Dollar.

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(dbe)

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