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Intel-Bug: Neue Boards in Sicht

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MSI hat als erster Board-Hersteller einen konkreten Termin für fehlerbereinigte Hauptplatinen mit Intels Serie-6-Chipsätzen angekündigt: Schon ab dem 1. März und damit früher als erwartet sollen Mainboards mit P67 sowie H67 im fehlerbereinigten B3-Stepping in den Handel kommen.

Die meisten Hersteller stoppten unmittelbar nachdem Intel den Chipsatz-Bug der Serie 6 eingestanden hatte die Auslieferung von Mainboards, Notebooks und Komplettrechnern für und mit Sandy-Bridge-Prozessoren. Der Chipfehler betrifft nur die vier SATA-II-Ports der Chipsätze für Intels Sandy-Bridge-Prozessoren. Diese sollen unter gewissen Bedingungen vorschnell altern und eventuell ausfallen. Die SATA-6G-Ports sind nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht betroffen. Intel hatte zwischenzeitlich den Auslieferungsstopp für das B2-Stepping für alle Systeme, die nur die SATA-6G-Ports benötigen, gelockert.

Weil die Identifikation der B3-Steppings für den Endkunden nicht immer ganz einfach ist – für Consumer-Produkte klappt das immerhin mit unserem Skript – will MSI die neuen Boards gesondert kennzeichnen .

Apropos Erkennung: Intel arbeitet laut eigenen Angaben selbst an einem Programm, das auch auf Business-Geräten mit aktivierter Compatibilty Revision ID (CRID) zuverlässig arbeitet. In welchen Registern diese Information allerdings steckt, wollte Intel uns – mit Hinweis auf Firmengeheimnisse – partout nicht verraten. (bbe)