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Intel-Chef: Linux noch nicht reif für den Desktop

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Inel-CEO Craig Barrett sieht für Linux keine Zukunft auf dem Desktop, so lange die Zahl der verfügbaren Anwendungen nicht mit der von Windows konkurrieren kann. Die Stärken von Linux lägen nicht auf dem Desktop, sondern im Server- und Back-Office-Bereich, so Barrett. Damit liefert der Intel-Chef seinen Beitrag zu einer Diskussion, die vor wenigen Wochen durch einen Artikel mit dem Titel "Linux auf dem Desktop ist tot!" angestoßen worden war. Vertreter von Dell hatten dieser These damals zugestimmt.

Andere PC-Hersteller sehen das offenbar anders: Compaq etwa bietet in seiner neuen Linux-Initiative Workstations und Notebooks mit Linux an. Zusammen mit anderen Branchengrößen wie IBM oder Hewlett-Packard engagiert sich das Unternehmen seit Sommer vergangenen Jahres in der Gnome Foundation, die Linux auch als Desktopsystem etablieren möchte. (odi)