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Intel-Chipsatz B365: Erste Mainboards von ASRock und Asus

Anlässlich der CES stellen die Firmen ASRock und Asus sieben Mainboards mit dem neuen Chipsatz B365 vor.

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ASRock-Mainboards mit Intel-Chipsatz B365

ASRock-Mainboards mit Intel-Chipsatz B365

(Bild: ASRock)

Als erste beiden Mainboard-Hersteller haben ASRock und Asus nun sieben Mainboards mit dem neuen Chipsatz Intel B365 angekündigt. Bei ASRock sind B365 Phantom Gaming 4, B365M Phantom Gaming 4 (Micro-ATX), B365 Pro4, B365M Pro4 (Micro-ATX) und B365M-ITX/ac (Mini-ITX) zu finden. Asus hat die Micro-ATX-Boards Prime B365M-A und Prime B365M-K im Angebot.

Der B365 enthält anders als der B360 keinen xHCI-1.1-Controller für USB 3.1 Gen 2, sondern schafft nur USB 3.1 Gen 1 alias USB 3.0 mit 5 GBit/s (SuperSpeed). Nur B365-Mainboards mit zusätzlichem USB-3.1-Gen-2-Controllerchip bieten deshalb SuperSpeedPlus mit 10 GBit/s.

Asus PRIME B365M-A mit Intel PCH B365

(Bild: Asus)

Laut Intel arbeitet der Platform Controller Hub (PCH) B365 mit Version 11 der ME-Firmware, genau wie die älteren Serie-200-Chipsätze. Der B360 verwendet hingegen die ME-Version 12. Vermutlich handelt es sich beim B365 also um einen umetikettierten H270-Chipsatz aus der älteren 22-nm-Fertigung. Angeblich bringt ihn Intel auf den Markt, um Lieferengpässe bei der 14-nm-Technik abzumildern.

Gleichzeitig hat Intel heute die Lieferpalette an Core-i-9000-Prozessoren deutlich erweitert: Mit Core i5-9500, Core i5-9400, Core i5-9400F und Core i3-9100 stehen nun auch billigere, nicht übertaktbare Core-i-Chips der neunten Generation zur Auswahl.

Ob B365-Mainboards hierzulande auf den Markt kommen werden, ist derzeit allerdings unklar. (ciw)

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