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Intel-Mitbegründer spendet für Naturschutz

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Gordon Moore und seine Frau Betty wollen über ihre Stiftung 261 Millionen US-Dollar zur Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten spenden. Das wäre die bisher größte Schenkung an eine private Umweltschutz-Gruppe.

Das Geld geht über zehn Jahre verteilt an die Conservation International und soll helfen, den Artenschwund auf der ganzen Welt, speziell in Entwicklungsländern zu bremsen. Dazu sollen unter anderem National-Parks in den Regenwäldern Asien, Afrikas und Südamerikas eingerichtet werden. Weiterhin steht der Bau und die Ausrüstung von 50 Forschungsstationen in Ländern wie Madagaskar, Mexico, China, Botswana und in der Karibik an, wo Tier- und Pflanzenarten erfasst und katalogisiert werden sollen. Hinzu kommt die finanzielle Unterstützung von Ländern am Amazonas oder Kongo, um Tourismus und schonende Landwirtschaft statt Kahlschlägen durchzusetzen.

Der 72jährige Gordon Moore, einer der Gründer des Hardware-Konzerns Intel, hatte nach seinem Ausscheiden im letzten Jahr mit seiner Frau Betty zusammen eine Stiftung ins Leben gerufen, die sich für Bildung, Wissenschaft, Umwelt und die Gegend um San Francisco einsetzt und dieser fünf Milliarden US-Dollar in Form von Intel-Aktien überschrieben. Vor einigen Wochen hatte die Stiftung 600 Millionen US-Dollar an die Universität von Pasadena gespendet. (jes)