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Intel NUC: VR-fähige Mini-PCs mit Intel-AMD-Kombiprozessoren ab März

Dank der Intel-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafikeinheit sollen die beiden kommenden NUC-Mini-PCs auch anspruchsvolle Spiele ruckelfrei darstellen.

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Die neuen NUCs sind kompakt und leistungsfähig.

(Bild: Intel)

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Intel hat zwei neue Mini-PCs mit den jüngst vorgestellten Kombiprozessoren mit Vega-Grafikeinheit angekündigt (Codename: Hades Canyon). Sie laufen unter der Bezeichnung NUC8i7HNK und NUC8i7HVK. Im Spitzenmodell NUC8i7HVK steckt Intels Core i7-8809G mit Radeon RX Vega M GH – also die schnellste Variante der neuen Prozessorfamilie. Seine vier Kerne laufen mit 3,1 GHz Basistakt und bis zu 4,2 GHz im Turbo-Modus. Durch den freigeschalteten Multiplikator lässt sich der Prozessor auf Wunsch noch händisch übertakten. Die Radeon Vega M GH enthält 24 Rechengruppen (Compute Units) mit insgesamt 1536 Shader-Rechenkernen. Je nach Auslastung lässt AMD die Shader-Kerne mit einer Taktfrequenz zwischen 1063 und 1190 MHz laufen. Die Grafikleistung genügt laut Intel sogar zur ruckelfreien Darstellung von VR-Anwendungen. Die Thermal Design Power des Prozessors beträgt 100 Watt.

Intel: Mini-PCs NUC 8i7HVK und NUC8i7HNK (4 Bilder)

(Bild: Intel)

Im NUC8i7HNK steckt der Core i7-8705G – dessen reine Prozessorleistung ist nur unwesentlich geringer als die des i7-8809G. Bei der Grafikleistung müssen Nutzer im Vergleich allerdings deutliche Abstriche machen, denn die Radeon RX Vega M GL enthält lediglich 20 Compute Units mit insgesamt 1280 Kernen, die je nach Last mit einer Taktfrequenz zwischen 931 und 1011 MHz arbeiten. Vergleicht man die theoretische Rechenleistung beider Grafikeinheiten in Bezug auf die jeweilige Basis-Taktfrequenz, ist die GPU des Core i7-8809G also um rund 37 Prozent schneller (3,265 vs 2,383 TFlops). Dafür liegt die Thermal Design Power des Prozessors im NUC8i7HNK bei nur 65 statt 100 Watt.

Beide NUCs lassen sich mit bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher bestücken (Dual Channel DDR4-2400). Sie steuern über ihre HDMI-2.0a-Buchsen (je eine an der Front- und Rückseite) UHD-Fernsehgeräte mit 3840×2160 Bildpunkten und 60 Hz an, Computermonitore über zwei Mini-DisplayPorts nach Standard 1.3. Alternativ lassen sich auch über die beiden Thunderbolt-3-USB-C-Anschlüsse DisplayPort-1.3-Signale ausgeben. Im Inneren der mit 22,1 × 14,2 × 3,9 cm dimensionierten Gehäuse finden sich zwei M.2-Slots für SSDs. Die NUCs sind außerdem mit zwei Gigabit-Ethernet-Ports sowie WLAN bestückt (Wireless-AC 8265) und sollen im März für 800 US-Dollar beziehungsweise 1000 US-Dollar auf den Markt kommen. (mfi)