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Intel: Sprachprogramm für Stephen Hawking wird Open Source

Die Software, mit der Star-Physiker Stephen Hawking seinen Computer steuern und mit anderen sprechen kann, stellt Intel nun unter eine Open-Source-Lizenz.

Stephen Hawking

(Bild: dpa, Andy Rain)

Der IT-Konzern Intel hat die Software, mit der der berühmte Physiker seinen Computer steuert und kommuniziert, für alle freigegeben. Mit dem "Assistive Context-Aware Toolkit" (ACAT) können behinderte Menschen beispielsweise Dokumente bearbeiten, im Web surfen oder E-Mail nutzen.

Vor allem umfasst das Paket eine simulierte Tastatur und eine Sprachsoftware, die das Geschriebene vorliest und vorhersagt, welches Wort als nächstes kommen könnte. So können Nutzer einfacher mit ihrer Umgebung kommunizieren. Sie benötigen dafür einen Windows-PC und eine Kamera. Das Toolkit erkennt Bewegungen der Gesichtsmuskeln und setzt diese in Tastatureingaben um. Derzeit eigne sich ACAT vor allem für Patienten mit der Nervenkrankheit ALS, unter der Hawking leidet, oder ähnlichen Behinderungen.

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Das Toolkit wurde ursprünglich von Intel-Mitarbeitern für und mit Hawking entwickelt. Mit der Open-Source-Freigabe des Programms erhofft sich Intel eine Weiterentwicklung – zum Beispiel bei der Benutzeroberfläche oder der Wort-Vorhersage. (dpa) / (axk)

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