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Intel baut Chip-Fabrik in Irland weiter

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Intel lässt die seit etwa einem Jahr ruhenden Bauarbeiten an der Fab 24 im irischen Leixlip wieder aufnehmen. Ursprünglich sollte die Fab 24 schon Ende vergangenen Jahres die Produktion auf 200-mm-Wafern aufnehmen und später auf 300-mm-Fertigung umgerüstet werden. Im Dezember 2000 korrigierte Intel die Planungen: Der Neubau sollte etwa ein Jahr später fertig werden und Ende 2002 gleich mit einer 300-mm-Linie starten. Im März letzten Jahres fror man wegen der miesen Aussichten im Halbleitermarkt die Arbeiten auf der größten irischen Baustelle aber ganz ein.

Auf dem seit 1989 von Intel genutzten Gelände im County Kildare sollen nun bis zum Jahre 2004 zwei Milliarden US-Dollar in ein Werk mit knapp 15.000 Quadratmetern Reinraumfläche fließen. Rund 1.000 Menschen sollen dann Halbleiter mit 90-Nanometer-Strukturen (0,09 µm) auf 300-mm-Wafern herstellen. Nach eigenen Angaben wird Intel bis Ende 2004 fünf Milliarden US-Dollar in Irland investiert haben; zurzeit arbeiten in den Fabs 10 und 14 in Leixlip 3.150 Mitarbeiter. (ciw)