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Intel baut Programme für Mobilentwickler und Internet der Dinge aus

Mit Entwicklerwerkzeugen, Unterstützung universitärer Projekte und Wettbewerben möchte das Unternehmen das Internet der Dinge voranbringen. Aber auch die Mobilentwicklung soll nicht auf der Strecke bleiben.

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Intel hat im Rahmen des Mobile World Congress Intel INDE und ein Programm zur Förderung der Entwicklung von Anwendungen für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vorgestellt. Während das an Mobilentwickler gerichtete Angebot Intel Integrated Native Developer Experience (INDE) derzeit noch nicht verfügbar ist, stehen weite Teile der IoT-Initiative bereits zur Verfügung.

Beim bis jetzt nur angekündigten INDE handelt es sich laut Hersteller um eine Cross-Plattform Productivity Suite, mit der sich native Anwendungen für Geräte mit unterliegender ARM- oder Intel-Architektur entwickeln lassen, auf denen Android ab Version 4.3 beziehungsweise Microsoft Windows 7 bis 8.1 läuft. Konkreter fasst sie wohl verschiedene in bekannte IDEs integrierbare Entwicklerwerkzeuge zusammen und bietet ergänzende Optionen zum Debuggen und Analysieren der in C++ oder Java verfassten Anwendungen sowie Codebeispiele.

Von der Unterstützung der Konkurrenzarchitektur verspricht man sich bei Intel wohl letztlich auch eine Verbesserung der Android-Apps für Geräte mit der eigenen Architektur. Nähere Informationen lassen sich einem Übersichtsblatt (PDF) zur Ankündigung entnehmen.

Entwickler die mehr an mobilen HTML5-Anwendungen interessiert sind, finden im Intel XDK einige neue Features. Unter anderem stehen neue Vorlagen, Beispiele und Demos sowie Data Stream Widgets, die sich etwa zum Einbetten von Vimeo- oder YouTube-Videos nutzen lassen bereit.

Intels Entwicklerprogramm für das Internet der Dinge richtet sich an Hobbyentwickler, Studenten und professionelle Programmierer und umfasst derzeit sieben Punkte. Zu diesen zählt die Freigabe des Galileo Development Kit für IoT, das für nicht kommerzielle Zwecke lizenzierte Tools wie das Yocto Application Developer Toolkit, Intel System Studio und die Wind River Workbench sowie ein zu Arduino kompatibles Galileo Development Board enthält.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen eine in der Cloud gelagerte Plattform zur Datenanalyse und -verarbeitung, das Mashery API Network, eine Community-Webseite und Unterstützung von universitären Programmen. Ab Mai soll außerdem eine Reihe von Wettbewerben zur Ideenfindung und Umsetzung beginnen, um das Angebot von Anwendungen für das Internet of Things auszuweiten. Im Zuge dessen sollen auch lokale Hackathons und Treffen zum Austausch organisiert werden. (jul)