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Intel beschleunigt Pentium-III-Server auf 1,4 GHz

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Wie schon seit Mitte Dezember zu erwarten war, hat Intel jetzt die Server-Version des Pentium III auf 1,4 GHz beschleunigt. Gleichzeitig stellte Intel zwei neue Dual-Mainboards für die auch als "Pentium III Processor-S" bezeichnete CPU vor.

Der "Processor-S" nutzt die Server-Version des in einem 0,13-µm-Prozess gefertigten Tualatin-Kern, von dem auch eine Notebook- (Processor-M, derzeit maximal 1,2 GHz) und eine Desktop-Version (mit derzeit maximal 1,33 GHz) verfügbar ist. Die Server-Version glänzt mit 512 KByte L2-Cache und einer vergleichsweise niedrigen "Thermal Design Power" (Leistungsaufnahme unter annähernd Volllast) von 31,2 Watt. Intel platziert ihn daher vor allem für große Server-Farmen in Rack-Systemen.

Auch die neuen Dual-Boards SAI2 und SDS2 mit Serverworks-Chipsätzen zielen auf den Server-Markt und bieten Features wie einen oder beim SDS2 sogar zwei PCI-Busse für 64-Bit/66-MHz-Karten, Onboard-PCI-Grafik von ATI und hochwertige Onboard-Ethernet-Chips. Auf dem SDS2 sitzt zudem der Dual-Channel-Ultra160-SCSI-Controller AIC7899 von Adaptec. Auch ein neues Server-Gehäuse, das SC5100 mit zehn SCSI-Einschüben und redundantem Netzteil, hat Intel jetzt vorgestellt.

Die Server-Version des Tualatin stellt Intel zwar in einem FC-PGA2-Gehäuse für den Sockel 370 her, doch praktisch alle Tualatin-tauglichen Desktop-Mainboards sind nur für die Desktop-Version spezifiziert -- die Board-Hersteller garantieren nicht für die Lauffähigkeit der Server-Version in diesen Boards. Die beiden Prozessoren unterscheiden sich nicht nur in der Größe des L2-Cache, sondern auch in den Anforderungen an die Stromversorgung. Lediglich die Tualatin-tauglichen Dual-Prozessor-Platinen für den Sockel 370 unterstützen auch den Processor-S. Er soll in 1000er-Stückzahlen für OEM-Kunden 315 US-Dollar kosten. (jow)