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Intel bestätigt "überhöhte Nachfrage"

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Auf der gestrigen Telefonkonferenz zu den gestiegenen Umsatzerwartungen für das laufende Quartal gab Intel-Finanzchef Andy Bryant Lieferschwierigkeiten bei den Pentium-4-Prozessoren im Sockel-478-Gehäuse zu: "Einige Kunden [gemeint sind Intel-Direktkunden, also Distributoren und PC-Hersteller, Anm. d. Red.] haben nicht die Produkte, die sie von uns wollen." In der Intel-typischen speziellen Sprachregelung heißen solche Lieferschwierigkeiten "excess demand", also "überhöhte Nachfrage". Laut Bryant bemühe sich Intel nach Kräften, das Angebot zu verbessern. Konkrete Zahlen nannte er nicht, gab aber zu: "We are a little short."

Einen Ausblick auf die Entwicklung der Liefersituation im kommenden Quartal, in dem die Einführung der neuen 0,13-µm-Versionen von Pentium 4 (Codename: "Northwood") und Intel Xeon ("Prestonia") bevorsteht, wollte Bryant nicht wagen. Schon im November hatte es Berichte über Lieferschwierigkeiten von Xeons gegeben. (ciw)