Computex

Intel bringt Mobilprozessoren für billige Ultrabooks

Intel will zwei Celeron-Prozessoren für Ultrabooks herausbringen, die den Einstiegspreis für diese Geräteklasse drücken dürfte. Auch zu den im Juni erwarteten Ultrabook-Prozessoren gibt es Details.

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Von
  • Jörg Wirtgen

Intel will im dritten Quartal zwei Celeron-Prozessoren speziell für Ultrabooks herausbringen, die den Gerätepreis auf 700 US-Dollar und bis Jahresende sogar auf 600 US-Dollar drücken könnten, zitiert die taiwanische Digitimes Hersteller-Quellen. Auch zu den Ultrabook-Prozessoren mit Ivy-Bridge-Core, die im Juni erwartet werden, gibt es neue Details.

Im Herbst sollen der Celeron ULV 877 und 807 erscheinen und für Großkunden 86 und 70 US-Dollar kosten. Derzeit steckt in den günstigsten Ultrabooks der Core i3-2367M, den Intel nicht in seiner Preisliste führt, der aber die Notebook-Hersteller um 200 US-Dollar kosten dürfte; der billigste gelistete Ultrabook-Prozessor ist der Core i5-2537M für 250 US-Dollar.

Mit den Celerons dürften also tatsächlich rund 100 Euro billigere Ultrabooks machbar sein – das günstigste Ultrabook ist derzeit der 15-Zöller Acer Timeline Ultra 581T für rund 600 Euro, eine größere Auswahl an 13-Zoll-Modellen listet Intel erst ab 700 Euro aufwärts. Billigere Mobilprozessoren als die Ultrabook-Varianten hat Intel zwar schon jetzt im Angebot, doch die Hersteller dürften damit ausgestattete Notebooks dann nicht Ultrabook nennen.

Technische Details zu den Celerons hatte Fudzilla schon im März zusammengetragen: Beide nutzen noch den Sandy-Bridge-Core und haben eine TDP (Thermal Design Power) von 17 Watt. Der 877 hat zwei Kerne mit 1,4 GHz, der 807 einen mit 1,5 GHz, beide können anders als die Core-i-Prozessoren den Takt nicht erhöhen.

Auch zu den noch fehlenden Ivy-Bridge-Varianten für Ultrabooks – bisher gibt es nur die Quad-Core-Versionen für dickere Notebooks – äußerten sich die Hersteller-Quellen: Sie sollen am 3. Juni kommen, dem Sonntag vor der taiwanischen IT-Messe Computex, und zwar zwei Ultrabook-Varianten: der i7-3367M – vielleicht ein Schreibfehler, laut Fudzilla eher der i7-3667M mit zwei Kernen und 2 GHz – und der i5-3427M mit zwei 1,8 GHz schnellen Kernen für 346 und 225 US-Dollar.

Zudem sollen am 3. Juni weitere fünf Desktop- und drei Notebook-Varianten von Ivy Bridge herauskommen. Darüber hinaus erwähnt die Quelle i3-Varianten, die allerdings wie die Celerons erst im Herbst erscheinen sollen. (jow)