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Intel erweitert Portfolio an Core-M-Prozessoren

Intels erweitert seine Core-M-Familie um weitere Prozessormodelle mit Broadwell-Innenleben: Das neue Flaggschiff 5Y71 läuft nun mit maximal 2,9 GHz.

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Obwohl die ersten Geräte, in denen die im Spätsommer vorgestellten Core-M-Prozessoren 5Y70, 5Y10a und 5Y10 mit Broadwell-Innenleben stecken, gerade einmal dieser Tage in den Handel kommen, stellt Intel bereits vier weitere Modelle in Aussicht. Das neue Flaggschiff heißt Core M-5Y71; im bislang nicht vorhandenen Mittelfeld tummeln sich nun die Varianten 5Y51, 5Y31 und 5Y10c.

Größte Neuerung: Für alle vier Neulinge garantiert Intel nun einen Grafik-Basistakt von 300 MHz statt bislang 100 MHz und erlaubt mitunter höhere GPU-Turbo-Takte. Verwirrenderweise heißt die integrierte Grafikeinheit aber weiterhin überall HD 5300. Etliche weitere Unterschiede findet man nur in den Details: So hat der neue 5Y51 zwar dieselben CPU-Taktraten wie der bekannte 5Y70, doch nur letzterer unterstützt Profi-Features wie Trusted Execution oder vPro. Apropos Profi-Features: Einzig im neuen 5Y71 schaltet Intel die TSX-Prozessorerweiterungen frei.

Alle Core M unterstützen unterschiedliche TDP- und damit Takt-Stufen. Nomimal verbrauchen sie 4,5 Watt, doch in seinen maximalen Turbo-Stufen kann ein Prozessor nur dann länger verweilen, wenn er bis zu 6 Watt verbraten darf. Mit der höheren TDP steigt auch der garantierte Nominal-Takt, beim 5Y71 etwa von 1,2 GHz auf 1,4 GHz. Möchte ein Hersteller ein lüfterloses Notebook oder Windows-Tablet entwickeln, so kann ein Core-M-Prozessor auch auf 3,5 Watt eingestellt werden – dann werden aber nie mehr als 600 MHz CPU-Takt erreicht.

Der Core M ist weiterhin der einzige angekündigte Ableger der in 14-nm-Technik gefertigten Broadwell-Kerne. Potentere Broadwell-Prozessoren für leistungsstärkere Notebooks könnten Anfang Januar auf der CES in Las Vegas enthüllt werden – jedenfalls wird Intel-CEO Brian Krzanich dort eine Keynote-Rede halten. (mue)