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Intel führt Itanium-Linie unbeirrt weiter

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Itanium und die RISC-Konkurrenz (was die Prozentzahlen links bedeuten, bleibt allerdings unklar). Klicken für größeres Bild.

So erfolgreich wie geplant verläuft die Itanium-Line zwar nicht, aber folgt man Intels Maßstab, den Umsatz in Prozent zu SPARC- und Power-Konkurrenten auszudrücken, gehts beständig voran. Danach hat sich der Itanium in den letzten Jahren auf nunmehr 54 Prozent Power- und 63 Prozent SPARC-Marktanteil (erstes Quartal 07) hochgearbeitet. Aber Power lag schon mal schlechter und hat in den letzten Monaten wieder stärker vorgelegt.

In harten Dollars ausgedrückt verweist Intel auf ältere IDC-Zahlen, die dem Itanium-Prozessor 40 Prozent Zuwachs im Jahre 2006 bescheinigen, allerdings hat kürzlich Gartner dies mit den letzten Quartalsergebnissen mit 15 Prozent Verlust, gerechnet in Stückzahlen, verregnet. Doch Intel lässt sich nicht beirren, zumal der Umsatz nur um 1,5 Prozent zurückging. So wurde der von Hewlett-Packard übernommene Entwicklungsstandort in Fort Collins/Colorado weiter ausgebaut und die Roadmap erweitert. Montvale – die 65-nm-Ausführung des aktuellen Itanium-2-Montecito – soll, wie geplant, in der zweiten Jahreshälfte herauskommen. Und im nächsten Jahr ist der Vierkerne-Itanium Tukwila vorgesehen, mit (zwei) integrierten Speichercontrollern und seriellen Links (CSI). Ein jetzt bekannt gegebenes neues Feature nennt sich Double Device Data Correction (DDDC), das eine höhere Fehlertoleranz aufweisen soll, als die aktuelle ECC-Technik. DDDC kann Fehler auf zwei nebeneinanderliegenden DIM-Modulen korrigieren. Tukwila und Xeon-MP sollen von den gleichen Chipsätzen versorgt werden, sodass alternativ zu bestückende Plattformen zu erwarten sind.

Der Tukwila-Nachfolger Poulsen soll dann die 45-nm-Prozessgeneration komplett überspringen und gleich mit 32-nm-Technik loslegen. Mehr hat Intel zu ihm aber noch nicht verraten -- außer den Namen seines Nachfolgers: Kittson (as)