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Intel glaubt an baldiges Ende der PC-Flaute

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Intel glaubt wieder an einen Anstieg der PC-Nachfrage zur zweiten Jahreshälfte. CEO Craig Barret sagte dazu auf der CTIA-Conference in Los Angeles, der Computermarkt in Europa sei bereits durchaus zufriedenstellend. Jetzt müsse man den Fokus auf den US-Markt richten, der im Moment unter der äußerst schwachen Konjunkturlage leide. Doch auch dort, so meinte Barret, werde die Nachfrage nach neuen PCs mit mehr Rechenleistung ansteigen.

Gute Nachrichten haben Intels Aktionäre bitter nötig, hat doch der Chiphersteller bereits die dritte Gewinnwarnung in Folge abgegeben. Mit einer negativen Differenz von voraussichtlich 6,53 Milliarden US-Dollar Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal soll man nun rechnen müssen. Dies entspricht einem Abfall von immerhin 25 Prozent. Bisher ist in Bezug auf die Marktsituation auch noch kein Ende diesbezüglich abzusehen.

Ashok Kumar, Analyst bei der US Bancorp Piper Jaffray konnte sich der Meinung des Intel-Chefs denn auch nicht anschließen. Seiner Ansicht nach wird das nächste Halbjahr keine Periode der Wiederherstellung des PC-Marktes sein. Vielmehr erwarten Experten, so der Analyst, eine negative Wachstumsrate für den PC-Markt, was in diesem Bereich eine Premiere wäre. (dal)