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Intel hofft auf Windows XP

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Intel-Chef Craig Barrett rechnet im Laufe dieses Jahres mit einer möglichen Erholung des krisengeschüttelten Halbleitermarkts. "Niemand weiß sicher, wann der Umschwung kommt", sagte der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Chipherstellers heute in München. Mit der Einführung des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows XP im Herbst bestehe jedoch die Chance, dass sich die Lage wieder etwas bessere.

Das viel zitierte "Ende des PC" kommt nach Meinung von Barrett jedenfalls nicht so bald. Obwohl in Bereich Consumer-Computer keine riesigen Zuwachsraten mehr zu erwarten seien, bleibe der heimische PC unabhängig vom Aufkommen mobiler Anwendungen die Basisstation für viele Internetnutzer.

Mit Blick auf die deutsche Wirtschaft sagte Barrett, dass kaum ein Land in Europa über bessere Voraussetzungen für das Internetzeitalter verfüge. Ein großer Pluspunkt seien die sehr gut ausgebildeten und dem Internet aufgeschlossenen Arbeitskräfte. Die Infrastruktur für die Telekommunikation sei zudem im europäischen Vergleich in Deutschland am weitesten entwickelt. dpa / (em)