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Intel kürzt Mittel für "Intel inside"-Werbung

Intel will das seit 26 Jahren laufende Marketing-Programm "Intel inside" umkrempeln, was Auswirkungen auf den PC-Markt und die zugehörige Werbung haben könnte.

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Intel inside

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(Bild: Intel)

Das Co-Marketing-Programm "Intel inside" hat den Namen des Prozessorherstellers und seine Marken bekannt gemacht. Nun plant Intel Veränderungen am Intel-Inside-Programm, wie das Unternehmen gegenüber CRN bestätigte. Nach anonymen Quellen von CRN geht es dabei vor allem um eine erhebliche Kürzung der Werbemittel um bis zu 60 Prozent. Das wiederum könnte sich erheblich auf den PC-Markt und die Produktwerbung auswirken.

Hintergrund der erwarteten Kürzungen ist der Kostendruck: Intel-CEO Brian Krzanich baut den Konzern auf mehreren Ebenen um. Viele Projekte (darunter die Maker-Boards) wurden bereits gestoppt, auch Prozessortypen wie der Xeon Phi gecancelt. Andererseits investiert das Unternehmen auch in neue Projekte wie die Entwicklung einer eigenen GPU.

Im Rahmen des Intel Inside Program (IIP) bekommen Firmen, die eine Mindestmenge bestimmter Intel-Prozessoren verbauen – Atom, Core, Xeon – und dafür werben, unter anderem Kostenzuschüsse und Rabatte. Auch deshalb sieht man etwa in den millionenfach gedruckten Werbeprospekten großer "E-Tailer" wie Mediamarkt und Saturn häufig Intel-Logos.

Bisheriges Konzept des Intel Inside Program

(Bild: Intel)

(ciw)

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