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Intel liefert fehlerträchtige Chipsätze wieder aus

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"Auf Wunsch von PC-Herstellern" liefert Intel nun doch Chipsätze der Serie 6 wieder aus, und zwar weiterhin im Stepping B2, bei dem höhere Ausfallraten der vier SATA-II-Ports drohen. Intel liefert diese Produkte aber nach eigenen Angaben ausschließlich für solche Geräte, die nur die beiden SATA-6G-tauglichen und fehlerfreien Ports verwenden. Das können beispielsweise Notebooks sein.

Gleichzeitig schiebt Intel mit Hochdruck das fehlerbereinigte Stepping B3 der Chipsätze P67, H67, HM67 und HM65 durch die Fertigung und hofft, schon "Mitte Februar" erste Chargen ausliefern zu können, also etwas früher als zunächst geschätzt. Ohne die erwähnten Chipsätze funktionieren die attraktiven Prozessoren der neuesten Generation "Sandy Bridge" nicht, also Core i3-2000, Core i5-2000 und Core i7-2000.

Die Beschränkung auf zwei SATA-Ports hat auch in Notebooks Nachteile: Sofern bereits eine Festplatte (oder Solid-State Disk/SSD) und ein optisches Laufwerk vorhanden sind, müsste für einen eSATA-Port ein Zusatzchip eingebaut werden, der potenziell die Akkulaufzeit verkürzt. Außerdem hatte Intel als neue Funktion der "Huron River"-Mobilplattform die mSATA-SSDs 310 im Format von PCI Express Mini Cards eingeführt, die ebenfalls einen SATA-Port belegen. (ciw)