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Intel spezifiziert High Definition Audio

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Angekündigt hatte Intel High Definition Audio (HD Audio, lange unter dem Codenamen Azalia gehandelt) schon vor einiger Zeit, nun ist die neue Audio-Architektur für Computersysteme fertig: In Kooperation mit über 80 Herstellern von Unterhaltungselektronik sowie Codec- und Software-Anbietern hat Intel nach eigenen Angaben den Nachfolger für das in die Jahre gekommene AC97 entwickelt und verspricht eine flexible, dynamische, kosteneffiziente und stabile Architektur kombiniert mit der Option auf künftige Erweiterungen. "Eine ausgedehnterer Bereich von Audio-, Modem- und Kommunikationsfunktionen", wie Intel auf dem Developer Forum in Peking verkündet, soll HD Audio nicht nur für PCs, sondern auch für mobile Geräte wie Handhelds und PDAs bringen.

HD Audio wartet mit 32-Bit-Multikanal-Ton und einer Bandbreite von 192 kHz auf; der Eingang soll mittels Unterstützung für Multikanal-Arraymikrofonen und dynamischer Bandbreitenzuweisung verbessert werden. Weitere Features von HD Audio sind unter anderem Dolby Pro Logic IIx und virtueller 7.1-Surround-Sound mit nur zwei Boxen. Außerdem habe man mit Microsofts Technikern zusammengearbeitet, die die Universal Audio Architecture (UAA) entwickeln, um Kompatibilität zu gewährleisten. Mit UAA will Microsoft nicht nur HD-Audio, sondern auch Audio über USB und Firewire unterstützen.

Erste Systeme mit HD Audio erwartet Intel noch in diesem Jahr; der Chip-Hersteller will die Architektur auch in seinem kommenden Chipsatz Grantsdale unterstützen. Die Unterlagen für HD Audio 1.0 und Informationen zu den Lizenzbedingungen liefert Intel auf Anfrage. (jk)

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