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Intel steigert Nettogewinn -- und bleibt vorsichtig

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Intel beendete sein erstes Quartal 2002 ohne Überraschungen. Der Umsatz betrug 6,78 Milliarden US-Dollar, rund 104 Millionen US-Dollar mehr als im ersten Quartal 2001, gab das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) nach Börsenschluss bekannt. Das Ergebnis liegt passgenau im Rahmen der vorsichtigen Prognose von Intels Vizepräsident. Im März rechnete Mike Splinter mit einem Umsatz zwischen 6,6 und 6,9 Milliarden US-Dollar.

Der Nettogewinn betrug 936 Millionen US-Dollar oder 14 US-Cents pro Aktie. Das bedeutet einen Zugewinn um 93 Prozent gegenüber den 485 Millionen US-Dollar im ersten Vierteljahr 2001. Auch im Vergleich zum vorigen Quartal, als Intel 504 Millionen US-Dollar in schwarzen Ziffern schreiben konnte, erscheint die Steigerung von 86 Prozent auf den ersten Blick beeindruckend. Nach dem zweiten Blick in die Bilanzen zeigt sich, dass der Gewinn in erster Linie auf die Reduzierung operativer Kosten zurückzuführen ist. Gegenüber dem ersten Quartal 2001 konnte Intel auf diesem Posten 569 Millionen US-Dollar einsparen.

Trotz des fast konstanten Umsatzes demonstriert CEO Craig R. Barrett in einer Mitteilung Stolz auf die Errungenschaften seines Unternehmens: Mit dem Pentium 4 mit 2,2 und 2,4 GHz habe es die "world's most powerful desktop microprocessors" auf dem Markt. Dazu kämen noch der erste mobile Pentium 4 sowie der erste Xeon-Prozessor mit NetBurst-Architektur. Barret rechnet für das laufende Quartal aber wieder nur mit einer geringen Besserung -- und hält sich dabei angesichts der anhaltenden Wirtschaftsflaute auch den Weg nach unten offen: Der Umsatz werde zwischen 7 Milliarden und 6,4 Milliarden US-Dollar betragen. Die Analysten von First Call trauen dem Chipriesen einen Umsatz von 6,67 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 15 US-Cents pro Aktie zu. (anw)

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