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Intel stellt neue Business-PC-Reihe vor

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Am kommenden Montag will Intel seine neue Business-PC-Reihe auf einer Pressekonferenz in San Francisco vorstellen, meldet das Nachrichtenportal CNet. Mit seinen neuen Desktop-PCs will Intel neben der Multimedia-Plattform Viiv und der Notebook-Reihe Centrino einen dritten Markennamen einführen. Wie die neue Plattform heißen wird, ist derzeit noch geheim; immerhin hat Intel beim US-Patentamt den Markennamen "Marshal" registrieren lassen.

Intels Business-PCs sollen besondere Sicherheitsfunktionen mitbringen, die bisher unter dem Codenamen Averill und LaGrande Technology (LT) entwickelt wurden. LT umfasst ein Bündel von Hardware-Verbesserungen an Prozessor, Chipsatz, Speichercontroller und Ein-/Ausgabe-Systemen, die einen gewöhnlichen PC gegen bösartige Software-Attacken abhärten sollen. Damit verbunden ist die Virtualisierungs-Technologie Vanderpool (VT), mit der einzelne Prozesse in virtuellen Umgebungen sicher abgeschottet ablaufen. Averill soll eine Remote-Wartung durch Techniker erlauben, etwa wenn ein Hardware-Bauteil oder gar die Festplatte ausfällt.

Die ersten Systeme der Averill-Plattform sollten bisher mit dem Pentium D 900 (Presler) und dem neuen Broadwater-G-Chipsatz mit integrierter Gigabit-Ethernet-Anbindung "Nineveh" ausgerüstet werden, die virtuelle Ethernet-Treiber unterstützt. Ab dem dritten Quartal 2006 will Intel seine neuen Conroe-CPUs auf den Markt bringen, die in Verbindung mit dem Broadwater-Chipsatz eine um 40 Prozent höhere Rechenleistung und um 40 Prozent verringerte Energieaufnahme als die aktuellen Dual-Core-Systeme mit Pentium D 950 erreichen, versprach Pat Gelsinger auf dem Intel Developer Forum im März. (hag)