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Intel und Altera brechen Gespräche über Übernahme angeblich ab

Es hätte die größte Übernahme der Unternehmensgeschichte von Intel werden können. Nun scheinen die Verhandlungen mit Altera aber geplatzt. Auf einen diesbezüglichen Medienbericht reagierten die Aktienmärkte enttäuscht.

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(Bild: dpa, John G. Mabanglo)

Der US-Chiphersteller Intel lässt laut einem Medienbericht doch die Finger vom Wettbewerber Altera. Die Verhandlungen seien beendet worden, weil die Parteien sich nicht auf einen Preis hätten einigen können, berichtete der US-Sender CNBC am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Damit kommt der auf mehr als zehn Milliarden US-Dollar (9,3 Milliarden Euro) taxierte Deal wohl doch nicht zustande.

Investoren reagierten enttäuscht: Alteras Aktien fielen vorbörslich um knapp zehn Prozent. Intels Papiere verloren mehr als zwei Prozent. Als das Wall Street Journal im März über eine mögliche Übernahme berichtet hatte, war der Altera-Kurs um fast 30 Prozent geklettert. Die Unternehmen sollen über Monate verhandelt haben. Es wäre der größte Zukauf in Intels Firmengeschichte gewesen.

Altera entwickelt ASICs, PLDs und vor allem die Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) Stratix, Arria und Cyclone. Altera ist ohne eigene Fertigung und gehört zu den wenigen Firmen, die auch bei Intel fertigen dürfen. (mho)