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Intel und Google wollen Chromebooks beschleunigen

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Google will das Chrome OS um Unterstützung für Intels Core-i-Prozessoren erweitern, um die Chromebooks zu beschleunigen, wie die taiwanische Digitimes von Notebook-Herstellern erfahren haben will. Intel gebe dafür einen Rabatt von 10 bis 20 Prozent auf die Prozessoren.

Samsungs Chromebook glänzt mit gutem Display und langer Laufzeit, ist aber teurer als Netbooks.

Die Geschwindigkeit der aktuellen Chromebooks von Samsung und Acer mit dem Netbook-Prozessor Intel Atom N570 sei zu niedrig, selbst wenn Chrome OS die meiste Arbeit auf Cloud-Dienste auslagert. Auch sei der Aufpreis gegenüber den Netbooks schwer zu rechtfertigen, weil die Hardware so ähnlich ist, beziehungsweise Festplatte und Windows-Lizenz sogar fehlen. Lediglich das Display der Chromebooks ist mit 12 Zoll Diagonale größer als das der Netbooks (meist 10 Zoll) und zumindest beim Samsung-Chromebook auch das Touchpad.

Einige Notebook-Hersteller bezweifeln laut Digitimes allerdings, dass die mangelnde Performance gegen die Chromebooks spricht, sondern dass der schon jetzt zu hohe Preis sie im Vergleich zu Netbooks oder günstigen Windows-Notebooks unattraktiv mache. (jow)