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Intel verdient 4,5 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal

Vor allem das Geschäft mit Servern und Rechenzentren wuchs im Jahresvergleich stark, auch dank des Xeon-SP, und brachte Intel 44 Prozent des operativen Gewinns ein.

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Intel will das Geschäft mit virtueller Realität aufmischen.

(Bild: dpa)

Noch immer bringen Mobil- und Desktop-PC-Prozessoren Intel das meisten Geld in die Kasse, im dritten Quartal machte die Client Computing Group 3,6 Milliarden US-Dollar operativen Gewinn und damit 70,3 Prozent des gesamten operativen Gewinns in Höhe von 5,115 Milliarden US-Dollar. Doch deutlich profitabler ist die Data Center Group (DCG) mit den Xeons für Server: Hier blieben von 4,878 Milliarden US-Dollar Umsatz satte 2,255 Milliarden US-Dollar hängen, also 46 Prozent. Bei den PC-Prozessoren sind es "nur" 40,6 Prozent Marge. Und die DCG trägt mittlerweile 30 Prozent zu Intels gesamtem Umsatz bei.

Während die Umsätze im Jahresvergleich bei den PC-Prozessoren gleich blieben, legten die der DCG um 7 Prozent zu. Zum starken Ergebnis der DCG trugen die seit Jahresmitte ausgelieferten Intel Xeon Scalable Performance (Xeon-SP) bei.

Die Internet of Things Group (unter anderem Atom E3900) verkaufte sogar 23 Prozent mehr (849 Mio. US-Dollar), hier beträgt die Marge aber nur 16 Prozent.

Umsätze und operative Ergebnisse der Intel-Sparten

Die Flash- und Optane-Speicher (NVM Solutions Group, NSG) macht sogar ein Minus von 52 Millionen US-Dollar, obwohl der Umsatz um 37 Prozent auf 891 Millionen wuchs.

Die Programmable Solutions Group (PSG) mit den Altera-FPGAs setzte 469 Millionen US-Dollar um, ein Plus von 10 Prozent; der operative Profit betrug 113 Millionen US-Dollar.

Satte 947 Millionen US-Dollar Verlust fuhr Intel mit den sonstigen Aktivitäten ein, die nur 202 Millionen US-Dollar Umsatz einbrachten. Hierzu zählen etwa das Foundry-Geschäft (Auftragsfertigung) und Zukäufe wie Mobileye sowie Restrukturierungskosten und gewinnabhängige Zahlungen an Manager.

Insgesamt erzielte Intel jedenfalls aus 16,1 Milliarden US-Dollar Umsatz einen Gewinn von 4,5 Milliarden US-Dollar nach Steuern.

Den Ausblick auf den Umsatz fürs gesamte Jahr 2017 steigerte Intel ein wenig, nämlich um 0,7 Milliarden auf nun 62 Milliarden US-Dollar. (ciw)

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