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Intel will Mitarbeiterzahl in Dresden auf 100 verdoppeln

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Der Chiphersteller Intel will für die Entwicklung neuer Mobilfunkchips seine Belegschaft in Dresden bis zum Herbst auf 100 Mitarbeiter verdoppeln, das sagte Thomas Kaminski von Intel Deutschland den Dresdner Neuesten Nachrichten. Der US-Konzern ist seit dem Kauf der Handychipsparte von Infineon im vergangenen Jahr in der sächsischen Landeshauptstadt vertreten. Am kommenden Freitag soll der neue Entwicklungsstandort öffentlich vorgestellt werden.

Intel, dessen Umsatz im ersten Quartal um 25 Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar angestiegen war, beschäftigt in Deutschland rund 2000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist damit inzwischen nach Unternehmensangaben Intels wichtigster Forschungsstandort in Europa. In Dresden haben mehrere große Unternehmen der Mikroelektronikbranche einen Standort, darunter etwa der Chiphersteller Globalfoundries und der Halbleiterhersteller Infineon. (anw)