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Intel will TSX beim Broadwell reparieren

Als einziger der bislang dokumentierten 57 Fehler trägt der TSX-Fehler im aktuellen Specification Update das Vermerk, dass ein Fix geplant ist.

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Intel hat das kaputte Multicore-Feature Transactional Memory (TSX) beim Broadwell-Prozessor vielleicht schon längst im neuen Stepping repariert. Bislang ist öffentlich nur der Step E-0 spezifiziert, der aber abgekündigt ist und bereits gar nicht mehr an die Hersteller ausgeliefert wird. 57 Fehler und Abnormalien – die zumeist von BIOS-Workarounds abgefangen werden können –, sind im aktuellen SpecificationUpdate dokumentiert, aber nur beim Fehler BDM53 "Intel TSX Instructions are not available" steht der Status "Plan Fix", ansonsten "No Fix". Auch bei den Haswell-Prozessoren findet man nur "No Fix".

Ein Großteil der gegen Ende des Jahres erwarteten Core-M-Geräte dürfte dann wohl schon mit Step F bestückt sein. Ob und bei welcher Version TSX dann freigeschaltet sein wird, ist allerdings noch unklar. Bei vier logischen Prozessoren (zwei mit Hyper-Threading) könnte sich TSX auch auf kleinen System mitunter performance-steigernd bemerkbar machen, wenn der Programmierer das entsprechend vorsieht.

Dazu muss er nicht mal unbedingt zwei Versionen (mit und ohne TSX) erstellen. Die TSX-Methode Hardware Lock Elision (HLE) ist so geschickt codiert, dass sie auf Systemen ohne HLE einfach ignoriert wird und dann die klassische Verriegelung greift. (as)