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Intelligente Kamera sucht nach Attraktionen

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US-Wissenschaftler haben ein Kamera-System entwickelt, das sich selbsttätig auf interessante Szenen in seinem "Blickfeld" ausrichtet. Das Team um Sylvian Ray an der University of Illinois hat gemeinsam mit Wissenschaftlern des Beckman Institute for Advanced Science and Technology den Teil des Gehirns simuliert, der für die Steuerung des Sichtfeldes beim Menschen verantwortlich ist.

Die Wissenschaftler trainierten ein neuronales Netz so, dass es auf Geräusche und Bewegungen reagiert, und steuerten damit einen drehbaren Tisch an, auf dem sich die Kamera befindet. Auf der Homepage von Sylvian Ray ist das System in Aktion zu bewundern – winkende oder mit den Fingern schnippende Mitarbeiter bewirken, dass das System "den Kopf dreht". In der nächsten Ausbaustufe wollen die Forscher dem System beibringen, unterschiedliche Objekte zu erkennen, um sich dann möglichst "interessanten" Objekten zuzuwenden. (wst)