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Internet-Auktionshaus eBay zeigt's der Internet-Ökonomie

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Gestiegener Umsatz, gestiegener Gewinn -- das Internet-Auktionshaus eBay scheint die große Erfolgsgeschichte der Internet-Ökonomie zu sein, nachdem sich viele andere Geschäftsmodelle der New Economy als Luftschlösser erwiesen haben und andere Internet-Firmen gerade so vor sich hindümpeln. Wenn die Kunden und Versteigerer weiterhin die Auktionsplattform im Internet stürmen wie bislang, könnte sich dies auch noch einige Zeit fortsetzen: Zumindest für dieses Jahr verspricht eBay-Chefin Meg Whitman eine Weiterführung der Erfolgsgeschichte und hebt die Prognose für den weiteren Geschäftsverlauf an.

Im vierten Quartal 2002 kam jedenfalls ein Nettogewinn nach GAAP von 87 Millionen US-Dollar zu Stande bei einem Umsatz von 413,9 Millionen US-Dollar. Die Anzahl der Angebote in dem Auktionshaus sei im Jahresvergleich um 55 Prozent auf 195 Millionen im vierten Quartal gestiegen, betonte das Management von eBay, das die Umsatzsteigerung sowohl auf Wachstum bei den Einnahmen aus Auktionstransaktionen als auch auf 72,6 Millionen US-Dollar Einnahmen aus Transaktionen bei dem von eBay übernommenen Bezahldienst PayPal zurückführte. Zum Ende des vierten Quartals hatte das Auktionshaus 61,7 Millionen registrierte User, ein Anstieg um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Anzahl der aktiven User, die während des Quartals auch Transaktionen über eBay abwickelten, stieg um 56 Prozent auf 27,7 Millionen.

Im Gesamtjahr erzielte eBay einen Umsatz von 1,21 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 249,9 Millionen US-Dollar, ein Zuwachs von 176 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umsatz- und Gewinnentwicklung bei eBay in US-Dollar

Quartal Umsatz Gewinn/
Verlust
3/00 113,4 Mio. 19,1 Mio.
4/00 134 Mio. 23,9 Mio.
1/01 154,1 Mio. 30,6 Mio.
2/01 180,9 Mio. 24,6 Mio.
3/01 194 Mio. 34,9 Mio.
4/01 219,4 Mio.. 25,9 Mio.
1/02 245 Mio. 47,6 Mio.
2/02 266 Mio. 54,3 Mio.
3/02 288,8 Mio. 61 Mio.
4/02 413,9 Mio. 87 Mio.