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Internet-Consulter Razorfish streicht noch mehr Stellen

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Die Internet-Consulting Firma Razorfish hat angekündigt, im Rahmen ihrer weltweiten Umstrukturierung über die ursprünglich geplanten 20 Prozent hinaus noch weitere Arbeitsplätze abzubauen. Eine Unternehmenssprecherin teilte mit, dass vor allem die Standorte London, Boston und San Francisco von den neuerlichen Stellenkürzungen betroffen sind. Razorfish hatte im Vormonat erstmals in der Firmengeschichte rote Zahlen vorgelegt. Seit vergangenem Oktober wurden insgesamt 600 der ehemals mehr als 2000 Razorfish-Mitarbeiter entlassen.

Der zusätzliche Stellenabbau soll im Rahmen eines "freiwilligen Programms" durchgeführt und mit zusätzlichen Abfindungszahlungen schmackhaft gemacht werden. "Wir müssen erkennen, dass wir in einem Markt tätig sind, der scharfen Wettbewerbsbedingungen unterliegt", sagte die Unternehmenssprecherin. Die Mitarbeiter könnten selbst entscheiden, ob sie von der Abfindungsregelung Gebrauch machen. Genaue Zahlen zum Umfang der Stellenkürzungen könne man aber erst nennen, wenn klar sei, wie viele Mitarbeiter die Abfindung in Anspruch genommen hätten. (pmz)