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Internet-Pioniere plädieren für Erhalt der Netzneutralität in den USA

Am 14. Dezember soll in den USA über die Netzneutralität abgestimmt werden – Aktivisten und Internet-Pioniere setzen sich aber für eine Verschiebung der Abstimmung und eine Ablehnung des Vorstoßes ein.

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Internet-Pioniere plädieren für Erhalt der Netzneutralität in den USA

In einem offenen Brief an den US-Kongress haben sich 21 Internet-Pioniere für die weitere Gleichberechtigung von Daten im Netz ausgesprochen. Unter anderem Apple-Mitgründer Steve Wozniak und World-Wide-Web-Erfinder Tim Berners-Lee appellieren an die Telekommunikationsaufsicht FCC, die für Donnerstag geplante Abstimmung zur Abschaffung der Netzneutralität abzusagen. Der Brief ist überschrieben mit dem Titel "Sie wissen nicht, wie das Internet funktioniert".

Der Grundsatz der Netzneutralität besagt, dass alle Daten gleich behandelt werden müssen. So ist es Netzbetreibern wie AT&T, Verizon oder Comcast untersagt, bestimmten Datenverkehr zu blockieren oder zu verlangsamen, um anderen Inhalten Vorrang im Netz zu geben. FCC-Chef Ajit Pai verspricht höhere Investitionen in die Telekom-Infrastruktur durch die Lockerung der Regulierung. Internet-Firmen warnen dagegen vor einer Verzerrung des Wettbewerbs, wenn Netzbetreiber kostenpflichtige Überholspuren einführen sollten.

Der Vorschlag der FCC basiere auf einem fehlerhaften Verständnis von Internet-Technologie, so die Autoren des Briefes. Der übereilte und technisch falsche Vorschlag zur Abschaffung der Netzneutralität sei eine unmittelbare Bedrohung für das Internet. Außerdem gibt es Ungereimtheiten in der öffentlichen Konsultation zu dem Vorstoß. (dpa) / (kbe)

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