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Internet-Prepaid-Karte ab heute erhältlich

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Heute startet der österreichische Anbieter Paysafecard den Deutschland-Verkauf der gleichnamigen Prepaid-Karte zum anonymen Bezahlen im Internet. Zum Online-Shopping genügt die Angabe der 16-stellige PIN, die auf der Kartenrückseite aufgerubbelt wird.

Der Karten-Vertreiber hatte den Verkaufstart ursprünglich für April angekündigt. Derzeit werde die paysafecard von 60 deutschen Webshops als Zahlungsmittel akzeptiert, teilte das Unternehmen mit. Den Verkauf der Prepaid-Karten im Wert von 50, 100 und 200 Mark übernehmen im ersten Schritt die Commerzbank-Shops und der Bertelsmann Club. Die Commerzbank ist als strategischer Partner an der Paysafecard.com AG beteiligt. Mit vorerst 300 Verkaufstellen ist das Vertriebsnetz jedoch dünn. Bis August sollen 4000 Tabakläden in Ballungsgebieten dazu kommen. "Die Verträge mit den Tabakgesellschaften werden gerade unter Dach und Fach gebracht", erläutert Paysafecard-Sprecherin Athena Pawlatos. Langfristig wolle das Unternehmen ein Netz von 10.000 Verkaufsstellen aufbauen.

Die Deutsche Telekom möchte ihre eigene Internet-Prepaid-Karte "MicroMoney" hingegen in 80.000 T-Punkten, Tankstellen und Tabakläden anbieten. Der Verkauf der Karten im Wert von 20, 50 oder 100 Mark soll im Herbst 2001 starten. Dabei nutzt die Telekom das gut ausgebaute Vertriebsnetz seiner D1-Prepaid-Karten. Die MicroMoney-Karte soll gleichzeitig als Prepaid-Karte zum Telefonieren fungieren. Inzwischen denkt auch Paysafecard an die Einführung dieser Zusatzfunktion: "Wir verhandeln darüber mit Telekommunikationsanbietern", sagte Sprecherin Pawlatos. (hod)

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