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Internet-Provider Nextra stellt ISDN-Flatrate-Angebot ein

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Flatrate-Angebote scheinen nicht nur bei Privatkunden, sondern auch bei gewerblichen Nutzern auf "zu viel" Interesse zu stoßen. Trotz des eigentlich recht hohen Preises von 179 Mark pro Monat stellt Nextra, eine Tochterfirma der norwegischen Telenor-Gruppe, dieses Flatrate-Angebot ein und kündigt allen Flatrate-Kunden zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit.

Zum 1. März will der Provider jedoch den Preis für die restliche Vertragslaufzeit noch einmal kräftig erhöhen: Statt 179 Mark soll der Zugang dann mehr als 440 Mark pro Monat kosten. Zudem darf der Kunde nur noch einen B-Kanal für seinen Internet-Zugang benutzen; bisher war im Angebot die Bündelung von zwei ISDN-Kanälen zur Erhöhung der Surfgeschwindigkeit möglich. Auch feste IP-Adressen teilt der Provider ab Anfang März nicht mehr zu, die Kunden müssen mit dynamischen Adressen vorlieb nehmen. Die Flatrate-Kunden selbst können den Vertrag zum Beginn der Preiserhöhung kündigen.

Nextra begründet die Einstellung des Angebots mit "Schwierigkeiten bei wichtigen Zulieferern". Weiterhin sei "der nicht kalkulierbare Zickzack-Kurs der Deutschen Telekom" Grund für die Vertragsänderung. (ll)