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Internet-Verwaltung: heikle Details bei der Aufgabe der US-Kontrolle über DNS-Root und IP-Registries

heise online sprach mit ICANN-Vizepräsident Jean-Jacques Sahel über die Chancen, die Überleitung der IANA in ein vollständig privates Modell abzuschließen.

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Internet-Verwaltung: heikle Details bei der Aufgabe der US-Kontrolle über DNS-Root und IP-Registries

Der Rückzug der US-Regierung aus ihrer Rolle aus Aufpasser für die Internet-Verwaltung und die zentrale Rootzone des Domain Name System wird sich verzögern. Beobachter rechnen damit, dass der am 30. September 2015 auslaufende Vertrag zwischen der für die Netzverwaltung zuständigen Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) und der US-Aufsichtsbehörde National Telecommunications and Information Administration (NTIA) über den Betrieb der IANA-Registries noch einmal verlängert werden muss, wenn auch nur kurzfristig.

Der Zeitplan für die Übergabe der Internet Assigned Numbers Authority (IANA), die für die technische Verwaltung der Internet-Adressressourcen zuständig ist, wackelt. Im deutschen Internet Governance Forum gab es zwar ingesamt viel Zustimmung für den globalen Konsultationsprozess bei der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Gleichzeitig räumten Beobachter der beiden ICANN-Arbeitsgruppen ein, dass es noch einige kritische Details zu klären gebe.

Lieber langsam und solide, riet ecos Vizevorstand Oliver Süme, beim IGF-D gestern in Berlin. Die Sorge, dass die Übergabe durch mögliche Verzögerungen, von den US-Wahlen zermahlen wird, versucht Jean-Jacques Sahel im Gespräch mit heise online zu zerstreuen.

Siehe dazu auf c't Hintergrund:

(anw)

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