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Internetsucht weit verbreitet an US-Universitäten

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Bei einer Studie an der Universität von Maryland (USA) konnten die Forscher bei zahlreichen der 200 untersuchten Studenten Entzugserscheinungen feststellen, nachdem diese 24 Stunden ohne Internet und Handy auskommen mussten. Die Studenten, die sich dem Versuch unterzogen hatten, zeigten teilweise Suchtverhalten oder Ängstlichkeit, da sie sich ohne Zugriff auf Facebook, SMS, Mail oder Chats von ihren Freunden und ihrer Familie isoliert gefühlt hätten. Manche hatten auch Schwierigkeiten, ihre alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen.

Die Studie vergleicht die Symptome mit denen von Drogen- oder Alkoholsucht, obwohl Internetsucht als psychische Erkrankung nicht überall anerkannt ist. Wie einige der Probanden in Blogs berichteten, habe ihnen das Experiment ihre Abhängigkeit von Internet und Mobilfunk deutlich vor Augen geführt.

Update: Link zur Online-Dokumentation der Studie. (heb)