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Internetwirtschaft sieht Erfolge im Kampf für ein "sauberes Internet"

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Über den Internet-Hotline-Verband Inhope sind in den vergangenen drei Jahren 900.000 Hinweise auf anstößige oder illegale Internet-Inhalte eingegangen. Mehr als 160.000 Hinweise seien an Stafverfolgungsbehörden weltweit weitergeleitet worden, geht aus einer Mitteilung des eco Verbands der deutschen Internetwirtschaft hervor. Darin heißt es, "knapp ein Viertel aller eingegangenen Hinweise betrafen rechtswidrige oder schädliche Internetinhalte, etwa die Hälfte davon entfällt auf Kinderpornografie, mit um zwei Prozent leicht abnehmender Tendenz pro Jahr. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen machen ein Prozent der gemeldeten Inhalte aus, mit 24 Prozent Rückgang im Jahr ebenfalls abnehmend". Die Zahlen entnahm der Verband dem diese Woche veröffentlichten "2007 Global Internet Trend Report".

"Die Selbstkontrolle funktioniert so gut, dass heutzutage über 99,9 Prozent aller Internetseiten sauber sind. Wir werden aber auch weiterhin alles tun, um die staatlichen Stellen in ihrem Kampf gegen die verbleibenden 0,1 Prozent der Seiten, die keiner braucht und keiner haben will, aktiv zu unterstützen", erläutert eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. Ziel der Ende 2003 initiierten engeren Zusammenarbeit von Providern und Beschwerde-Hotlines ist der bessere Schutz von Minderjährigen vor unerwünschten Inhalten und auch höhere Effizienz bei der Bekämpfung von Online-Kriminalität. Die 1999 gegründete "Internet Hotline Providers in Europe Association" (Inhope) hat laut Mitteilung mittlerweile 28 Mitglieder aus 25 Ländern. Sie koordiniert ein Netzwerk von Hotlines, deren Mitarbeiter Hinweise auf unerwünschte und illegale Inhalte im Internet entgegennehmen und diese nach Prüfung an die staatlichen Stellen weitergeben. (anw)

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