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Intershop: Kein Stellenabbau in Jena

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Die Jenaer Softwarefirma Intershop hat einen Bericht über den Abbau von 190 Stellen dementiert. "In Deutschland sind derzeit keine Entlassungen geplant", sagte der Prokurist Karsten Schneider am heutigen Dienstag der dpa. Die Bild-Zeitung schrieb heute, in Jena würden 40 Stellen abgebaut. Weitere 150 Kündigungen seien geplant. Damit wolle Intershop auf den Einbruch des Aktienkurses zu Jahresbeginn reagieren. Ziel sei es, Kosten zu drücken, bevor Ende Januar die neue Gewinnprognose fällig sei.

Es seien jedoch noch keine Entschlüsse gefasst, sagte Schneider. "Mit Sicherheit werden wir das Mitarbeiterwachstum, das sich in Deutschland im vergangenen Jahr fast verdoppelt hat, in diesem Jahr nicht erreichen." Die gemeldeten 40 Aufhebungsverträge und 150 weitere Entlassungen seien aus der Luft gegriffen, sagte Schneider. "Es wird weiterhin Einstellungen geben."

In USA werden jedoch 80 von 256 Stellen gestrichen. "In den USA haben wir 30 Prozent Stellen abgebaut, weil die Umsätze in den vergangenen Jahren nicht mithalten konnte mit dem Mitarbeiteraufbau", sagte der Prokurist. Deshalb würden Funktionen aus den USA nach Jena und Hamburg geholt. Damit würden deutsche Standorte gestärkt. Bild hatte berichtet, dass von dem Abbau die neue Abteilung Großkundenbetreuung in Jena betroffen sei. Die gibt es laut Schneider jedoch gar nicht. "Die Vertriebsorganisation für Deutschland ist in Hamburg. In Jena ist das technische Zentrum." (dpa) (jk)