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Interview: Oculus plant VR-Übertragung von Großveranstaltungen

Im exklusiven c't-Interview erzählt Oculus-Chef Palmer Luckey, was wir neben Spielen für Anwendungen in der Virtual Reality erwarten dürfen und was sich seit der Übernahme durch Facebook beim Startup geändert hat.

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Auch nach dem Milliarden-Deal mit Facebook trägt der Oculus-Chef noch immer keinen Nadelstreifen. Auf der Gamescom präsentierte sich Palmer Luckey wie gewohnt in T-Shirt, Jeans und Badeschlappen.

Seit dem Zwei-Milliarden-Deal mit Facebook ist es wieder etwas ruhiger geworden um Oculus VR, den Hersteller der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift. Vor Kurzem hat das Unternehmen eine verbesserte Entwickler-Version DK2 und ein Update für das SDK ausgeliefert. Wann die Oculus Rift in die Läden kommt, wollte Palmer Lucke, Gründer und Chef von Oculus-VR, im Gespräch mit c't noch nicht verraten. Auf der Gamescom erzählt er, wie es um die Serienreife der Brille steht und was die Übernahme durch Facebook für das Unternehmen bedeutet.

Die Spezifikationen der VR-Brille hat Oculus demnach bereits festgezurrt. Sie soll die gleichen Grundfunktionen wie die DK2 aufweisen, jedoch mit einer höheren Auflösung und Framerate arbeiten (die DK2 stellt 1920×1080 Bildpunkte bei 75 Hz dar). Entwickler, die ihre Spiele auf die Rift DK2 abstimmen, sollten deshalb keine Probleme haben, sie auch auf das Serienmodell einzustellen. Jetzt gehe es um die Organisation der Massenfertigung, was für gewöhnlich ein Jahr dauere. Das könnte auf einen frühesten Termin zu Weihnachten 2015 hinweisen, der von Luckey aber nicht genannt wird.

Neben Spielen peilt Oculus weitere VR-Anwendungen an: Filme, Übertragung von Konzerten und Live-Veranstaltungen. Zwar habe Oculus seinen Mitarbeiterstab deutlich ausgebaut, eigene Spiele oder Software-Anwendungen abseits einiger Experimente seien derzeit aber nicht geplant. Ausnahmen sind eine virtuelle Kino-Anwendung sowie der Vertrieb des Spiels "Lucky's Tale" von Playful. Der VR-Pioneer kommentiert das Konkurrenzprodukt "Project Morpheus" von Sony und den dazugehörigen Move-Controller, den Luckey als etwas ungenau kritisiert. Oculus plane zum Start der Rift ähnliche Eingabegeräte, die jedoch eine höhere Genauigkeit aufweisen sollen.

Das ganze Interview im Videoclip mit deutschen Untertiteln:

c't-Interview mit Palmer Luckey Über Facebook, VR-Konzerte, Sony und den ganzen Rest.

(hag)