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Iran: USA haben keine Beweise für DDoS gegen Banken

Nachdem die USA sieben Iraner wegen Hackerangriffen auf Banken und Finanzinstitute angeklagt haben, nahm der Iran seine Bürger in Schutz.

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Iran: USA haben keine Beweise für DDoS gegen Banken

Die USA haben nach iranischen Angaben keine Beweise für Hackerangriffe von Iranern auf amerikanische Finanzinstitute. "Die USA können nicht einfach ausländischen Bürgern etwas unterstellen und sie anklagen, ohne dafür handfeste Beweise vorlegen zu können", sagte Außenamtssprecher Dschaber Ansari. Der Iran, der selbst mehrmals Opfer von Cyberkriminalität gewesen sei, sei gegen solche Hackerangriffe, sagte der Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna.

Justizministerin Loretta Lynch hatte am Donnerstag in Washington mitgeteilt, dass die USA sieben Iraner wegen Hackerangriffen auf Banken und Finanzinstitute angeklagt hätten. Die Angriffe ereigneten sich demnach zwischen 2011 und 2013. Betroffen waren 46 Finanzinstitute in den USA, darunter die Bank of America und die New Yorker Börse.

Zwischen 2011 und August 2013 war Mahmud Ahmadinedschad Präsident im Iran. Beobachter in Teheran vermuten, dass die Angriffe vor dem Amtsantritt von Präsident Hassan Ruhani im August 2013 passiert sind. Daher habe es kein klares Dementi von Ansari gegeben, sondern nur eine allgemeine Erklärung gegen Cyberkriminalität, so die Beobachter. (bo)

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