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Iris-Scanning an den Grenzen der Vereinigten Arabischen Emirate

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In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VEA) wird weltweit erstmals ein auf Iris-Erkennung basierendes biometrisches Grenzkontrollsystem flächendeckend eingesetzt. Das vom US-Hersteller Iridian Technologies stammende System sucht nach mehr als 240 Merkmalen der menschlichen Iris und erzeugt daraus einen 512 Byte kleinen Datensatz, der zur Identifizierung und Authentifizierung einer Person genutzt wird.

Die Behörden wollen damit verhindern, dass registrierte Personen, die zuvor schon einmal des Landes verwiesen wurden, erneut in den Golfstaat einreisen. Nach Behördenangaben wurden im Rahmen einer Versuchsphase seit Oktober 2002 bereits mehrere Dutzend Personen nach einem Iris-Scan entdeckt, die versucht haben sollen, die Landesgrenzen mit gefälschten Reisedokumenten zu passieren. Iris-Scanning-Terminals wurden auf den sechs internationalen Flughäfen des Landes, an allen Land- und See-Grenzübergängen sowie in zahlreichen Abschiebegefängnissen installiert. (pmz)