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Jahrestief: Bitcoin sinkt auf 6000 US-Dollar

Die fetten Jahre der Kryptowährung Bitcoin scheinen vorbei zu sein. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um 55 Prozent auf jetzt unter 6000 US-Dollar gefallen.

Bitcoin

(Bild: dpa, Jens Kalaene)

Für die Digitalwährung Bitcoin geht es weiter bergab. Der Kurs fiel am Freitag deutlich unter die Marke von 6000 US-Dollar. Die Handelsplattform Bitstamp verzeichnete dabei ein Jahrestief von 5774 US-Dollar. Seit Beginn des Jahres betragen die Verluste etwa 55 Prozent. Noch im Dezember 2017 hatte der Bitcoin mit rund 20.000 US-Dollar ein Rekordhoch verzeichnet. Davon ist der aktuelle Kurs weit entfernt, auch wenn sich der Kurs derzeit etwas erholt hat. Er liegt momentan bei 5905 US-Dollar, umgerechnet etwa 5078 Euro.

Kryptowährungen, zu denen neben dem Bitcoin auch Ethereum oder Ripple zählen, haben schon seit einiger Zeit mit mehreren Problemen zu kämpfen: Zum einen haben zahlreiche Einbrüche von Hackern in kleinere und größere Handelsbörsen eine Reihe an Sicherheitsfragen aufgeworfen und dem Ruf der Computerdevisen erheblich geschadet. Zum anderen werden Zentralbanken und internationale Organisationen wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nicht müde, vor den Gefahren digitaler Währungen wie Totalverlust oder spekulativen Übertreibungen zu warnen. Hinzu kommen Regulierungsbemühungen insbesondere in asiatischen Ländern, die als Hochburgen von Bitcoin und Co. gelten.

Auch die Entscheidung von Facebook, Google und Twitter, keine Werbung mehr für Initial Coin Offerings (ICO) und Kryptowährungen zu gestatten, hatte dem schwächelnden Bitcoin zugesetzt. Mittlerweile hat Facebook angekündigt, wieder entsprechende Werbung nach einer Prüfung zuzulassen. (mit Material der dpa) / (olb)

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