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Jamaika-Koalition will E-Sport in Schleswig-Holstein fördern

"Gaming ist ein Wirtschaftsfaktor", sagt Schleswig-Holsteins Grünen-Landtagsabgeordneter Andresen. Deshalb will die Koalition E-Sport künftig fördern.

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Jamaika-Koalition will E-Sport in Schleswig-Holstein fördern

(Bild: dife88)

Die Jamaika-Koalition will im Norden E-Sport fördern. "Wir werden Schleswig-Holstein zum Gaming- und E-Sport-Land machen", sagte der Grünen-Netzpolitiker Rasmus Andresen der Deutschen Presse-Agentur. Gaming sei mittlerweile ein Wirtschaftsfaktor. Im September werde die Koalition einen entsprechenden Antrag in den Landtag einbringen.

"Keine Nischenthemen mehr"

"E-Sport und Gaming sind längst keine Nischenthemen mehr", sagte Andresen. Die Videospielmesse Gamescom besuchten mittlerweile 350.000 Menschen. "Das sind mehr als Fußball-Zweitligist Holstein Kiel und Handball-Rekordmeister THW Kiel zusammen in einer Saison haben." Schon auf der Videospielmesse in Köln hatten sich Politiker für die Anerkennung des E-Sports ausgesprochen.

Das Land müsse gemeinsam mit Kommunen und Sportverbänden Strukturen und Konzepte zur Förderung und Begleitung von Gaming und E-Sport entwickeln, sagte Andresen. In vielen Bundesländern werde die Entwicklung von Games unterstützt. "Immer mehr junge Schleswig-Holsteiner entwickeln Onlinespiele und wandern wegen fehlender Unterstützung ab." Die Wirtschaftspolitik im Norden sei "altbacken und braucht ein Update". Die Landesregierung müsse Start-ups im Gamesbereich fördern.

"Bundesregierung schläft"

Der Grünen-Medienpolitiker Lasse Petersdotter forderte die Bundesregierung auf, die Gemeinnützigkeit von E-Sport anzuerkennen. "Vereine können eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, insbesondere zur Betreuung der Spieler wahrnehmen", sagte er. "Da die Bundesregierung schläft, werden wir sie mit einer eigenen Initiative erinnern müssen." (mho)

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